Essgewohnheiten ändern sich langsam. Wie sehr der Mensch zu den Gewohnheitstieren gehört, zeigt eine britische Studie. Demzufolge schleifen sich neue Verhaltensweisen erst dauerhaft ein, wenn wir sie 66 Tage lang wiederholen. Ändere also lieber nicht alles auf einmal – das überfordert schnell und führt zu Frust. Besser ist es, gesunde Essgewohnheiten nach und nach zu verinnerlichen. Achte in der ersten Woche beispielsweise darauf, langsamer und gründlicher zu kauen. Dieser häufig genannte Tipp hilft beim Abnehmen, weil das Sättigungsgefühl Zeit hat, sich einzustellen, und du automatisch kleinere Portionen isst.
Oft fällt es schwer, über Jahre entwickelte Gewohnheiten im Alltagstrott zu ändern. Hier kann eine Initialzündung helfen: Nutze die
Fastenzeit, um dich bewusst auf deine Ernährung zu konzentrieren und schlechte Essgewohnheiten zu ändern. Auch ein Blick über den deutschen Tellerrand hinaus kann helfen. Probiere doch einmal
karibische Rezepte aus und entdecke neue Geschmackswelten. So fällt es leichter, typisch deutsche Essgewohnheiten wie den relativ hohen Fleischkonsum zu hinterfragen.