Evolutionsbiologisch betrachtet ist der Mensch ein Allesesser: Er verträgt grundsätzlich Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst, Eier, Milch, Pilze, Honig, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, Getreide und alles, was sonst für seinen Magen-Darm-Trakt verdaulich ist. Diese breit gefächerte Nahrungspalette begünstigte die Entwicklung des Menschen als Spezies. Durch individuelle Unverträglichkeiten oder aus ethischen Gründen kann die omnivore Ernährungsform für den Einzelnen aber eingeschränkt sein. Wer nichts Tierisches essen möchte, wählt die
vegane Ernährung. Laktoseintolerante Menschen verzichten auf Milch und viele Milchprodukte, bei manchen Darmerkrankungen ist eine glutenfreie Kostform notwendig oder hilfreich. Grundsätzlich gilt die omnivore Ernährung aber als gesund, da sie als Mischkost den Nährstoffbedarf gut deckt.