Hefeteig und Vorteig gehören häufig zusammen, es geht aber auch ohne. Bei einfachen
Grundrezepten fürs Backen ist der Arbeitsschritt entbehrlich, der vor der eigentlichen Teigzubereitung steht. Vorteige haben jedoch viele Vorteile, die es auszunutzen lohnt – zumal sich der Aufwand in Grenzen hält. Du brauchst lediglich Mehl, Flüssigkeit, frische Hefe, je nach Teigart auch Zucker oder Salz – und Zeit. Für ein
Roggen-Sauerteigbrot kommt statt Hefe Sauerteig als Triebmittel in den Vorteig, der dann auch wesentlich länger gehen muss. In beiden Fällen vermehren sich während der Ruhezeit massiv die Mikroorganismen und lassen den Hauptteig später schön aufgehen. Außerdem hält sich das fertige Backwerk besser und bekommt sogar mehr Aroma.