Schrebergärten sind gerade bei jungen Leuten schwer im Kommen. Der alte verstaubte Touch, den die Anlagen noch vor ein paar Jahren hatten, wurde abgewischt und nun als das erkannt, was sie sind: ein nachhaltiger Trend. Denn vor allem Menschen in der Stadt fehlt es an Platz und Möglichkeiten, selbst Obst und Gemüse oder gar eine Pflanze größer als ein Stiefmütterchen bei sich zu Hause anzubauen. Deshalb mieten sie sich einen kleinen, aber feinen Garten, in dem sie der Stadt entfliehen und zum „Kleinbauern“ werden können. Aber auch die, die bereits das Glück haben, auf dem Land zu leben und einen Garten direkt vor dem Haus zu haben, entdecken neben Blumenbeeten jetzt auch immer mehr den Obst- und Gemüseanbau für sich.