Silizium ist ein nichtessenzielles
Spurenelement: Es muss dem Körper also nicht über die Nahrung zugeführt werden. Von Natur aus sind etwa 20 Milligramm Silizium pro Kilogramm Körpergewicht in unserem Bindegewebe, in der Haut, im Zahnschmelz und in den Knochen gespeichert. Allein aus diesem Grund werden siliziumhaltige Nahrungsergänzungsmittel als Schönheitsmittel beworben, die das
Bindegewebe stärken und für volles Haar und straffe Haut sorgen sollen. Wissenschaftlich belegt ist das keineswegs. Die Verbraucherzentrale warnt sogar vor der Einnahme des Spurenelements, das in gebundener Form in Präparaten mit Kieselsäure oder als organisches Silizium angeboten wird. Denn Kieselerde & Co. könnten mit giftigem Blei belastet sein oder Mineralien in einer sehr hohen Konzentration enthalten. Das würde die Nieren unnötig belasten. Für Schwangere lautet die Empfehlung, auf keinen Fall Kieselerde einzunehmen.