In Hamburg kennt man sie als Berliner, in Bayern als Krapfen, im Westen als Kreppel und im Osten als Pfannkuchen. Jede Region Deutschlands hat ihre eigene Bezeichnung und verwendet die Spezialität gern als
Karnevalsgebäck. Doch was sind Krapfen eigentlich? Bäcker verstehen unter dem Begriff Siedegebäck. Das heißt: Hefeteigteilchen, die schwimmend in Fett ausgebacken werden. Die so entstehende fluffige Leckerei genießen Sie klassisch mit Marillenkonfitüre und Puderzucker – so wie in unserem Rezept für
Faschingskrapfen. Und apropos Fasching: Wieso sind sie zu dieser Zeit besonders beliebt? Ganz einfach: Das Gebäck ermöglichte es einst, Vorräte wie Eier und Butter vor der Fastenzeit aufzubrauchen. Doch zurück zu den traditionellen Füllungen. Zu diesen zählen außerdem Hagebutten-, Pflaumen- und Himbeermarmelade sowie Schoko-, Vanille- und Nougatcreme. Eine alte italienische Variante, die hierzulande immer beliebter wird, ist das Südtiroler Krapfen-Rezept für Apfel-Krapfen. Für die kneten Sie in den Hefeteig ganze Apfelspalten hinein.