Selbst wer häufig
Brot-Rezepte ausprobiert und mit umfassender Backerfahrung aufwarten kann, hat Schwierigkeiten mit Roggenteig. Er ist "schwerer" als ein Weizenteig, geht nicht gut oder das Roggenbrot reißt beim Backen unschön auf. Das Ergebnis ist nicht selten ein unappetitlicher Klumpen, der so gar nicht der Vorstellung von einem fluffigen Brot entspricht. Manchmal liegt es am Zeitmangel, denn die wichtigste Zutat für ein gutes Roggenbrot ist Zeit. Am besten schmeckt es nämlich, wenn du ein Roggenbrot aus Sauerteig backst – lies dazu, wie du
Sauerteig ansetzt – und eine lange Teigführung verwendest. Das bedeutet, dass der Teig über Nacht reift. Das zweite Geheimnis eines gelungenen Brotes aus 100 % Roggenmehl ist ein sogenanntes Brühstück. Dabei werden Schrot, Altbrot, Körner oder Saaten mit Wasser vermischt und mit dem Roggensauerteig vermischt. Das Brot wird dadurch saftiger und bleibt länger frisch.