
Greifen Sie zu: Besonders nachhaltige Produkte tragen SIegel und Panda 34 Prozent der Fischbestände sind überfischt und weitere 60 Prozent bis an ihre Grenzen befischt. Zahlen, die die Frage aufkommen lassen: Ist es überhaupt noch vertretbar, Fisch zu genießen? Wir sagen: Ja, wenn wir gemeinsam Verantwortung zeigen und auch Sie beim Einkaufen bewusst handeln. Was Sie dafür tun können:
1. Achten Sie auf EDEKA-Fischprodukte mit „Panda“
Sagen Sie beim Einkauf von nachhaltigerem Fisch "Ja!" zu unserem Sortiment mit dem WWF-Panda, dem Zeichen für umweltfreundliche Produkte. Den WWF-Panda müssen sich Fisch- und Meeresfrüchteprodukte verdienen, indem sie bereits mindestens mit Nachhaltigkeitskennzeichnungen wie dem MSC-Siegel (für Wildfisch) ausgezeichnet sind. Aber: Der Panda kennzeichnet nicht alle zertifizierten Produkte – sondern nur diejenigen aus Fischereien, die WWF auch für gut befindet. Ein weiterer Standard sind Bio-Siegel für Fisch aus Aquakultur, die mindestens die Richtlinien von Bioland oder Naturland erfüllen. All diese
Siegel garantieren, dass die Produkte von nachhaltig arbeitenden Fischereien oder Zuchten stammen. Deren Vorteile: Sie achten auf den Schutz der Fischbestände, indem nur so viel gefischt wird, wie auf natürliche Weise nachwachsen kann, und setzen nur umweltschonende Fangmethoden ein. Außerdem wird Zuchtfisch unter größtmöglicher Schonung der Umwelt herangezogen.
2. Gehen Sie den Fischen auf den Grund
Nachhaltiger Fischeinkauf ist nicht schwer! Unterstützung bietet zum Beispiel der WWF-Einkaufsratgeber Fisch, online oder als
kostenlose App. Er berät Sie dabei, welche Fischbestände bedenkenlos gekauft werden können und welche lieber nicht auf den Speisezettel gehören. Wenden Sie sich außerdem immer gern an unsere Mitarbeiter in den EDEKA-Märkten, wenn Sie eine Frage zu unseren Fischprodukten haben.
3. Bedrohte Arten sind tabu
Nachhaltiger Fischeinkauf heißt auch, als Verbraucher auf den Genuss von bedrohten Fischarten zu verzichten. Folgende Fischarten sind akut bedroht, deswegen bieten wir sie in unseren Märkten nicht zum Verkauf an:
- Hai: Sein Fleisch und seine Flossen sind vor allem im asiatischen Raum beliebt. Erschwerend kommt hinzu, dass Haie nur wenige Nachkommen haben und häufig als Beifang im Netz landen.
- Rochen: Die Zahl der Rochen, die jedes Jahr unter anderem durch die Fischerei mit Langleinen ums Leben kommen, liegt im Millionenbereich. Kein Wunder, dass es vom Netz-Peitschenschwanz-Rochen (Himantura leoparda) nur noch wenige Exemplare gibt.
- Wild-Stör: Seine Eier werden als teure Delikatesse gesehen. Eine riesige Gefahr, denn das Geschäft mit Kaviar stellt eine Bedrohung für die Störbestände auf der ganzen Welt dar. 17 von 27 Störarten gelten inzwischen als so gut wie ausgestorben und weltweit gelten fast alle Arten als stark gefährdet.
- Aal: Aal gehört zu den Fischarten, die vom Aussterben bedroht sind. Er gilt zwar vielerorts als regionale Spezialität, ist aber eigentlich eine weit wandernde Art. Der Aal pflanzt sich nur in der Sargassosee (südlich der Bermuda-Insel im Atlantik) fort und legt von den europäischen Binnengewässern bis dorthin rund 5.000 Kilometer zurück. Nach dem Ablaichen stirbt er. Er kann nicht gezüchtet, sondern nur gemästet werden.