
Säurearme Obst- und Gemüsesorten sind für Babys gut verträglich. Verwenden Sie beim Kochen von Babybrei frische Obst- und Gemüsesorten. Geeignet als Obst sind zum Beispiel Äpfel, Birnen, Banane, Pfirsich, Nektarine, Aprikose und Mango. Da Bananen sehr süß sind, sollten diese in kleineren Mengen mit anderem Obst gemischt werden. Generell ist eine Obstsorte pro Brei ausreichend. Von Apfelsinen, Zitrusfrüchten, Kiwis und Beeren sollten Sie Abstand nehmen. Aufgrund des Säuregehalts können diese zu einem wunden Po beim Baby führen.
Sie müssen das Obst nicht garen. Für den Brei kann es auch zerdrückt, fein gerieben oder püriert werden. Allgemein wird empfohlen, das Gemüse und auch das Obst für den Brei vor dem Kleinschneiden zu waschen, zu putzen und möglichst auch zu schälen. Der Verdauungstrakt ist bei den Babys noch nicht ausgereift und dies erfordert eine sorgfältige und schonende Zubereitung. Zum Ende des ersten Lebensjahres, wenn die Kinder an der Familienkost teilnehmen, ist das Schälen nicht mehr notwendig.
Gemüsesorten wie Tomaten und Paprika sind für die empfindliche Verdauung des Babys ebenfalls ungeeignet. Greifen Sie lieber zu Möhren, Pastinaken, Zucchini, Kürbis oder Brokkoli und kochen Sie daraus einen
Gemüsebrei.