Die Vielfalt der Namen ist so reich wie die Zahl der Gerichte, die sich mit ihm zubereiten lassen. Deutschlands Süden kennt ihn als Weißkraut, der Westen als Kappes, im Schweizerischen und Hochdeutschen heißt er Kabis und im Norden spricht man schlicht vom Kohl. Gemeinsam ist allen die Leidenschaft für Weißkohl-Rezepte, die das kräftige Kohlaroma perfekt in Szene setzen. Der intensive Kohlgeschmack harmoniert besonders gut mit Deftigem, weshalb das Gemüse fester Bestandteil vieler Aufläufe und Eintöpfe ist. Die großen, robusten Blätter eignen sich außerdem wunderbar als Außenhaut von Kohlrouladen, und in Bayern wird
Weißkohl gern zu Krautsalat verarbeitet, der wiederum seinen festen Platz an der Seite von Schweinebraten gefunden hat. Dass Krautsalat aber auch in anderen Regionen der Welt eine beliebte Zutat ist, beweist unser Rezept für
asiatischen Krautsalat.In Kombination mit Gurke, Spinat und Co. überzeugt Weißkohl auch im sommerlicher
Green Goddess Salad. Bliebe eigentlich nur eines, vielleicht das Weißkohl-Rezept schlechthin: Sauerkraut. Tatsächlich entsteht aus einem Großteil der Weißkohlernte in Deutschland – die findet im Mai und Juni (Frühkohl) respektive zwischen September und November (späte Sorten) statt – das beliebte Kraut.