
Zum Einführen von Beikost bietet sich z. B. ein Bananenbrei. Ab wann du mit der Beikost beginnen kannst, ist geklärt. Aber ist für eine gesunde
Babyernährung ein Plan notwendig? Was darf ich meinem Baby zufüttern? Und ist bei der Einführung der Beikost eine Reihenfolge zu beachten?
Eines vorweg: Ein Ernährungsplan für dein Baby ist nicht notwendig. Ab wann dein Kind welchen Brei isst, welche Geschmacksrichtungen es mag und wie viel es zu Beginn isst, unterscheidet sich von Baby zu Baby. Bestehen keine speziellen Allergien, kannst du nach Herzenslust beginnen. Starte zum Beispiel mittags mit einigen Löffelchen püriertem Gemüse wie Karotten, Pastinaken oder Kürbis – und bleibe eine Woche bei derselben Geschmacksrichtung, damit sich dein Kind daran gewöhnen kann. Achte darauf, dass dein Baby nicht zu hungrig oder müde ist, wenn du den ersten Löffel anbietest: Der ideale Zeitpunkt ist zwischen zwei Still- oder Flaschenmahlzeiten. Wenn die Beikost deinem Baby schmeckt und es rund 100 Gramm Gemüse schafft, kannst du in Woche zwei einen Gemüse-Kartoffel-Brei versuchen. In der dritten Woche und mit Einführung des Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Breis ist die erste Mahlzeit dann komplett.
Klappt die Mittagsmahlzeit, kannst du dich im nächsten Schritt an einen Abendbrei für dein Baby herantasten: Hier wird ein Milch-Getreide-Brei empfohlen. Als letzter Brei wird in der Regel am Nachmittag ein Obst-Getreide-Brei angeboten. Probiere zum Beispiel unseren
Brei mit Banane, der in nur zehn Minuten fertig ist oder stöber bei unseren
Babybrei-Rezepten. Hier findest du auch leckere Frühstücksbreie für dein Baby und wissenswerte Infos rund um das Selberkochen und die Aufbewahrung von Babybrei.
Übrigens: Du darfst deinem Baby auch gerne klein geschnittene Lebensmittel wie Bananenstückchen, weiches Brot oder gedünstete Karottenscheiben anbieten. Auf Nüsse (besonders, wenn in der Familie Nussallergien bekannt sind), rohes Fleisch oder beispielsweise rohen Fisch solltest du jedoch verzichten – diese Lebensmittel sind aufgrund ihrer Form oder Konsistenz (Gefahr des Verschluckens!) nicht für Babys geeignet.