Kokosöl-Anwendungen: Nutzen und Wirkung des Naturprodukts
Der tropische Lifestyle-Trend: Kokosöl gilt als vielseitiges Naturprodukt mit einer Reihe positiver Eigenschaften. Wir erklären, wie du Kokosöl sowohl innerlich als auch äußerlich anwendest, geben praktische Tipps zur Nutzung und verraten, welche Wirkungen du erwarten kannst.
Die äußerliche Anwendung von Kokosöl
Hochwertiges Kokosöl enthält Vitamin E, das dazu beiträgt, deine Zellen vor oxidativem Stress zu schützen und so dabei hilft, vorzeitiger Hautalterung entgegenzuwirken. Die enthaltenen Fettsäuren haben zudem eine rückfettende Wirkung und können den Lipidmantel der Haut stärken und so trockenem Gewebe vorbeugen. Aus diesen Gründen betrachten Beauty-Profis natives Kokosöl als sinnvolle Ergänzung deiner Hautpflege. Ähnliche Eigenschaften hat übrigens Babassuöl.
Besonders im Winter eignet sich Kokosfett zur Pflege der Haut. Nutze das Öl, um besonders trockene Körperpartien, wie Knie oder Ellenbogen punktuell geschmeidig zu cremen. Natürlich kannst du das Fett bei trockener Haut auch großflächig als Balsam verwenden. Auf spröde Lippen aufgetupft, zaubert das Öl die dünne Haut sofort geschmeidig und prall. Als Peeling pflegt Kokosöl intensiv, während es das Gewebe gleichzeitig regeneriert. Tipp: Mische das Öl für eine handgemachte Version einfach mit braunem Zucker, bis eine dicke Paste entsteht. Das Peeling nimmst du anschließend mit Kosmetikpads wieder ab. Wir verraten dir übrigens auch, wie du kinderleicht selber Abschminkpads nähst.
Übrigens: Von der nährenden Wirkung des Kokosöls profitiert auch dein Haar. Massiere das Öl in splissige Spitzen für eine Extra-Portion Pflege.
Mehr Pflege- und Reinigungstipps für deine Haut findest du in unserem Artikel Oil Cleansing.
Die innere Anwendung von Kokosöl
Unser Kokos-Pancakes-Rezept ist auch für Veganer geeignet.
Kokosöl gilt als heilsames Superfood, dem eine Reihe positiver Wirkungen für deine Gesundheit zugesprochen werden. So soll es unter anderem deinen Organismus beim Abnehmen unterstützen und dein Immunsystem stärken. Der Grund: Der enthaltenen Laurinsäure wird nachgesagt, im Körper die Aufnahme anderer Nährstoffe wie Vitamine zu verbessern. Tatsächlich konnten diese Effekte bis heute aber nicht eindeutig belegt werden.
Das sollte dich aber nicht daran hindern, das Öl in der Küche zu nutzen. Die Fülle raffinierter Kokos-Rezepte beweist, dass du mit dieser exotischen Zutat Pepp in deine Ernährung bringst. Nutze Kokosöl kulinarisch als tropischen Butter-Ersatz beim Backen und für Desserts oder zum Dünsten und Braten herzhafter Speisen. Tipp: Bei niedrigen bis mittleren Temperaturen entfaltet das Öl sein optimales Aroma.
Wer Abwechslung sucht, kann Öl selber machen und mit Kräutern und Gewürzen verfeinern.
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