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Natürlich schön dank Kokosöl, Arganöl und Co.

Von duftendem Kokosöl bis hin zu exquisitem Arganöl: Pur angewendet bringen Pflanzenöle Abwechslung in die Beauty-Routine. Sie verwöhnen die Haut und verhelfen Haar zu mehr Glanz. Hier erfährst du, worauf du bei der Anwendung achten solltest.

Öle für die Gesichtspflege: Die besten Beauty-Tipps

Als Abschminkhelfer: Naturöle sind praktische Partner beim Abschminken. Für das Oil Cleansing einfach eine geringe Menge auf ein feuchtes Wattepad geben und behutsam damit über das Gesicht streichen, um das Make-up zu entfernen. Nimm überschüssiges Öl mit einem weiteren Pad ab und reinige anschließend das Gesicht gründlich.
Als Gesichtsöl: Verwende für die Gesichtspflege ein auf dein Hauttyp abgestimmtes Öl. Morgens und abends nach der Gesichtsreinigung eine geringe Menge im Gesicht verteilen oder einen Tropfen auf der Hand in deine Tages- oder Nachtpflege geben. Das Öl hilft der Haut, Feuchtigkeit besser zu binden. Eine gute Alternative zu Pflanzenölen sind pflegende Gesichtsöle.
Welches Öl für welchen Hauttyp?
  • Trockene Haut: Olivenöl wirkt rückfettend, hinterlässt allerdings einen Ölfilm auf der Haut. Alternativ eignen sich Mandelöl oder Macadamiaöl.
  • Sensible Haut: Mandelöl und Arganöl gelten auch bei empfindlicher Haut als gut verträglich.
  • Unreine, fettige oder Mischhaut: Ideal sind schnell einziehende Öle wie Leinöl, Arganöl oder Jojobaöl. Sie hinterlassen zudem keinen Ölfilm auf der Haut. Reichhaltigere Öle können hingegen die Poren verstopfen und die Bildung von Mitessern und Pickeln fördern.
  • Reife Haut: Arganöl enthält Linolsäure und Antioxidantien, denen eine Anti-Age-Wirkung nachgesagt wird.
  • Wer unter Akne leidet, verzichtet am besten ganz auf Öl-Anwendungen im Gesicht, um Entzündungen zu vermeiden.

Öle für die Körperpflege: Alternative zur Bodylotion

Als Körperöl: Massiere das Öl am besten nach dem Duschen in die noch feuchte Haut ein. Die dabei entstehende Wasser-Öl-Emulsion kann die Haut besonders gut aufnehmen. Vor allem trockene Hautpartien wie Ellenbogen oder Fersen profitieren von dieser Behandlung. Den Ölfilm von nicht-trocknenden Ölen wie Mandelöl oder Olivenöl nimmst du nach 20 bis 30 Minuten am besten mit einem Handtuch auf.
Als Massageöl: Für eine Wohlfühlmassage eignen sich nicht-trocknende Öle besonders gut. Sie ziehen nur sehr langsam ein, sodass Hände und Finger gut über die Haut gleiten.

Öle für die Haare: Natürlich gepflegt aussehen

Kokosöl
Als Anti-Frizz-Helfer: Stehen dir manchmal die Haare zu Berge? Einfach etwas Kokosöl – lies außerdem alles über das Ölziehen mit Kokosöl – oder Jojobaöl oder in den Händflächen verteilen und damit sanft über die Haare streichen – schon liegt alles wieder an Ort und Stelle. Damit die Haare nicht strähnig wirken, gehst du lieber sparsam mit dem Öl um: max. 5 Tropfen bei dickem, langem Haar. Auch praktisch: Massiere etwas Öl in trockene Haarspitzen, um Spliss vorzubeugen.
Als Haarkur: Vor dem Haarewaschen etwa einen Esslöffel Öl (z. B. Olivenöl oder Avocadoöl) im Haar verteilen. Eine halbe Stunde einwirken lassen und anschließend gründlich mit Shampoo auswaschen. So verhilfst du trockenem oder stumpfem Haar wieder zu mehr Glanz. Alternativ kannst du die Ölhaarkur auch über Nacht einwirken lassen – praktisch auch bei juckender und trockener Kopfhaut.
Achtung Tropfgefahr: Breite auf dem Kissen ein Handtuch aus, um die Bettwäsche zu schützen. Am nächsten Morgen gründlich auswaschen. Keine Zeit für eine Ölkur? Dann greife einfach regelmäßig zu speziellen Shampoos und Spülungen mit pflegender Öl-Formel. Zur Förderung des Wachstums gilt: Naturöle wie Rizinus- oder Kokosöle können das Wachstum fördern, wenn du zum Beispiel Ihre Augenbrauen wachsen lassen möchtest.
Welches Öl für welchen Haartyp?
  • Feines Haar: Arganöl glättet splissiges Haar, ohne es zu sehr zu beschweren.
  • Trockenes Haar: Avocadoöl und Sesamöl können strapaziertem, sprödem Haar wieder zu mehr Glanz verhelfen.
  • Lockiges Haar: Krause und lockige Haare sind von Natur aus eher trocken. Sie können ebenfalls von Avocadoöl profitieren, aber auch Olivenöl eignet sich.
  • Fettiges Haar: Da fettiges Haar besonders schnell strähnig wirkt, verzichte lieber auf die Anwendung von Ölen im Haar.

Öl ist nicht gleich Öl: Worin unterscheiden sich Naturöle?

Nicht jedes natürliche Öl eignet sich gleich gut zum Verwöhnen von Haut und Haaren. Pflanzenöle haben von Natur aus einen unterschiedlich hohen Anteil an gesättigten und ungesättigten Fettsäuren. Es wird unterschieden zwischen trocknenden, halbtrocknenden und nicht-trocknenden Ölen:
1. Trocknende Öle:
  • Ideal fürs Gesicht und feines Haar
  • z. B. Leinöl, Mohnöl, Arganöl, Distelöl, Traubenkernöl
2. Halbtrocknende Öle:
  • Vielseitig einsetzbar für Gesicht, Körper und Haar
  • z. B. Sojaöl, Rapsöl, Sesamöl, Sonnenblumenöl, Aprikosenkernöl
3. Nicht-trocknende Öle:
  • Ideal als Massageöl, Haarkur oder als Zutat für selbstgemachte Masken und Peelings.
  • z. B. Kokosöl, Avocadoöl, Mandelöl, Olivenöl, Macadamiaöl, Sheabutter

Einkaufstipp: Am besten Bio-Qualität!

Wenn du voll auf Natürlichkeit setzen willst, greifst du idealerweise zu hochwertigen, nativen Pflanzenölen in Bio-Qualität. Diese sind garantiert frei von künstlichen Zusatzstoffen, die Haut und Haar möglicherweise belasten könnten.
Aloe vera: Feuchtigkeitspflege für trockene Haut

Lies hier alles Wissenswerte zur Aloe-vera-Pflege für Haut und Haar!