Als Anti-Frizz-Helfer: Stehen dir manchmal die Haare zu Berge? Einfach etwas Kokosöl – lies außerdem alles über das
Ölziehen mit Kokosöl – oder Jojobaöl oder in den Händflächen verteilen und damit sanft über die Haare streichen – schon liegt alles wieder an Ort und Stelle. Damit die Haare nicht strähnig wirken, gehst du lieber sparsam mit dem Öl um: max. 5 Tropfen bei dickem, langem Haar. Auch praktisch: Massiere etwas Öl in trockene Haarspitzen, um
Spliss vorzubeugen.
Als Haarkur: Vor dem Haarewaschen etwa einen Esslöffel Öl (z. B. Olivenöl oder
Avocadoöl) im Haar verteilen. Eine halbe Stunde einwirken lassen und anschließend gründlich mit Shampoo auswaschen. So verhilfst du trockenem oder stumpfem Haar wieder zu mehr Glanz. Alternativ kannst du die
Ölhaarkur auch über Nacht einwirken lassen – praktisch auch bei juckender und
trockener Kopfhaut. Achtung Tropfgefahr: Breite auf dem Kissen ein Handtuch aus, um die Bettwäsche zu schützen. Am nächsten Morgen gründlich auswaschen. Keine Zeit für eine Ölkur? Dann greife einfach regelmäßig zu speziellen Shampoos und Spülungen mit pflegender Öl-Formel. Zur Förderung des Wachstums gilt: Naturöle wie Rizinus- oder Kokosöle können das Wachstum fördern, wenn du zum Beispiel Ihre
Augenbrauen wachsen lassen möchtest.
Welches Öl für welchen Haartyp?
- Feines Haar: Arganöl glättet splissiges Haar, ohne es zu sehr zu beschweren.
- Trockenes Haar: Avocadoöl und Sesamöl können strapaziertem, sprödem Haar wieder zu mehr Glanz verhelfen.
- Lockiges Haar: Krause und lockige Haare sind von Natur aus eher trocken. Sie können ebenfalls von Avocadoöl profitieren, aber auch Olivenöl eignet sich.
- Fettiges Haar: Da fettiges Haar besonders schnell strähnig wirkt, verzichte lieber auf die Anwendung von Ölen im Haar.