Ölziehen funktioniert nicht nur mit Kokosöl. Das Prozedere beruht auf der ayurvedischen Idee, dass Öl im Mundraum Bakterien bindet. Grund dafür ist jedoch nicht nur das Öl selbst. Denn indem du es im Mund hin und her bewegst, bildest du vermehrt Speichel. Der wiederum soll Bakterien und Gifte, die an Zähnen und Zahnfleisch haften, aufnehmen. Tatsächlich belegen Studien, dass sich Ölziehen mit Kokosöl und anderen Varianten positiv auf die Mundhygiene auswirkt. Dein Zahnfleisch entzündet sich seltener. Du reduzierst Mundgeruch. Auch Zahnfleischbluten soll durch diesen Vorgang vorgebeugt werden, übrigens ähnlich wie mit Mundwasser – lies dazu auch, wie du eine
Mundspülung selber machen kannst. Ob Ölziehen mit Kokosöl wirklich weiße Zähne beschert, ist dagegen nicht abschließend geklärt. Ebenso wenig, ob die Ölkur den gesamten Körper entgiftet und sich wirklich positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirkt, gegen Migräne, Rheuma, Asthma, Arthritis, Bronchitis und Erkältungen hilft. All diese positiven Aspekte werden dem Ölziehen nachgesagt. Lies außerdem,
welche Wirkung Naturöle auf die Haut haben.