
Achtung: scharfe Gewürze können den Reizdarm belasten Niemand sollte jedoch über diesem Beschwerdebild verzweifeln, denn mit einem Reizdarmsyndrom kann man lernen umzugehen. Neben der Reduktion von Stress sollte die Ernährung etwas angepasst werden und zwar ganz individuell, denn es gibt – anders als bei
histaminarmen Rezepten für Menschen mit Histaminintoleranz – keine allgemeingültigen Speisepläne. Reizdarm-Betroffene sollten daher sehr genau hinhören, was ihr Körper nach dem Essen zurückmeldet und die entsprechenden Lebensmittel, die Probleme machen, meiden. So kann jeder Reizdarm-Betroffene seine eigene "Therapie" etablieren. Manch einer hat z.B. eine trägere Verdauung, die er mit ballaststoffreichen Lebensmitteln wieder in Schwung bringen kann, ein anderer leidet unter genau dem Gegenteil. Manche Reizdarm-Patienten vertragen Rohkost ohne Probleme, andere wiederum müssen besser alles kochen. Planst du eine
Darmsanierung, lasse dich am besten fachkundig beraten.
Bei aller Individualität von Reizdärmen gibt es aber ein paar Lebensmittel, die fast jeder Reizdarmsyndrom-Patient schlecht verträgt und lieber meiden sollte. Dazu gehören z.B. blähende Lebensmittel wie Zwiebeln, Lauch, Hülsenfrüchte, Beeren, Feigen oder Hefe, Koffein- und kohlensäurehaltige Getränke, zu scharfe Gewürze, Alkohol sowie übermäßig Zucker oder Säure.