
Als Nisthöhlen eignen sich hohle und markhaltige Pflanzenstengel. Rahmen und Abteile
Die Größe und Form des Insektenhotels ist im Grunde Ihnen überlassen. Wichtig sind verschiedene Abteile und Räume, die den Gartennutztieren Unterschlupf und Nistmöglichkeiten bieten.
Nisthöhlen
Als Nisthöhlen eignen sich hohle und markhaltige Pflanzenstengel, darunter Bambusröhren oder Schilfrohre. Aber auch angebohrte Rundhölzer bieten Raum zum Nisten. Die Niströhren sollten unterschiedlich groß sein, so finden Wildbienen und Wespen ihr passendes Plätzchen. Ideal ist ein Durchmesser von zwei bis zehn Millimeter und eine Tiefe von bis zu 12 Zentimetern.
Isolierte Quartiere
Ein abgedecktes, mit frischen Ästchen befülltes Abteil ist perfekt für Schmetterlinge, denn die haben es gerne geschützt, vor allem im Herbst und Winter. Über mit isolierender Holzwolle oder Stroh befüllte Abteile freuen sich vor allem Marienkäfer, Ohrwürmer und Florfliegen. Tipp: Als Abdeckung kann ein unbehandeltes dünnes Holzbrett dienen, so ist das Abteil gut vor Kälte und Nässe geschützt. Sie sollten das Brett natürlich mit einem oder mehreren Schlitzen versehen, damit die "Hotelgäste" gut nach drinnen und draußen kommen.
Ruheplätze
Abteile mit Tannenzapfen dienen als Rastplatz oder Versteck, weniger zum Überwintern. Hier reicht eine Abdeckung aus feinem Maschendraht mit ausreichend großen Löchern.