
Bunte Korken kommen beim Basteln von Traumfängern gut zum Einsatz. Die hübschen Traumfänger, die heute in vielen Schlaf- und Kinderzimmern hängen, stammen ursprünglich von den Ojibwe, einer der größten indigenen Kulturen Nordamerikas. Dort galten die Reifen aus Weide, in die ein zartes Netz aus Tierdarm oder Sehnen gewoben war und die mit besonderen oder heiligen Gegenständen wie Steinchen und Federn verziert wurden, als Kultobjekt. Aufgehängt wurden die Dreamcatcher über dem Nachtlager, dort sollten sie die bösen Träume einfangen, damit die Morgensonne diese unschädlich machen konnte. Die guten Träume hingegen konnten ungehindert durch die Maschen schlüpfen und sich entfalten. Diese Idee eines Hüters über die Träume fasziniert offenbar viele Menschen: Traumfänger sind inzwischen weltweit verbreitet. Gefällt auch Ihnen dieser Brauch? Sie können einen Dreamcatcher kaufen – persönlicher wird es allerdings, wenn Sie Ihren Traumfänger selber basteln. Für die Fertigung eignen sich Naturmaterialien, Wolle oder Korken, aber auch Holz- oder Glasperlen, Lederbänder, Spitze – alles, was hübsch ist und Ihnen gefällt. Hier finden Sie Anregungen, wie Sie einen Traumfänger basteln.