
Entdecken Sie unser Rezept für Shirataki-Nudeln Weizen und viele weitere Getreidearten sind für Menschen mit einer
Glutenunverträglichkeit tabu, da das in ihnen enthaltene Klebereiweiß nicht abgebaut werden kann. Der Körper stuft das Klebereiweiß fälschlicherweise als toxisch ein und produziert Antikörper dagegen – eine typische allergische Reaktion. Die Folge ist eine chronische Entzündung des Dünndarms und der Darmschleimhaut, die bei den Betroffenen zu Symptomen wie Bauchschmerzen oder Übelkeit, aber auch Kopfschmerzen oder chronischer Müdigkeit führen kann.
Bei einer Zöliakie besteht eine lebenslange Unverträglichkeit, die sich allerdings durch den Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel ganz einfach in den Griff bekommen lässt. Und dabei müssen Sie noch nicht einmal auf den Genuss von Kuchen, Brot, Pasta & Co. verzichten. Glutenfreie Mehlsorten wie Mais-, Reis- oder Buchweizenmehl machen es möglich. Damit der Teig gelingt, sollten Sie sich genau an die Packungsanweisungen halten. Denn 1:1 ersetzen können Sie Weizenmehl nicht, wenn Sie beispielsweise Kuchen oder Brot glutenfrei backen wollen. Gebäck aus glutenfreiem Mehl hat leider die Eigenschaft, schnell trocken zu werden. Für mehr Saftigkeit sorgen Samen, Nüsse oder Obst. Übrigens: Da für die Haferernte derselbe Mähdrescher zum Einsatz kommt wie für Roggen und Weizen, finden sich häufig Rückstände, auch wenn der Hafer als glutenfrei ausgeschrieben ist, weshalb er bei Menschen mit Zöliakie Beschwerden auslösen kann.