
Auch Salate lassen sich hervorragend zu Pesto verarbeiten. Viel falsch machen kann man bei Pesto nicht. Zu den wichtigsten Tipps für die Fehlervermeidung gehören: Rösten Sie die Pinienkerne oder Nüsse in der Pfanne nie zu lange, sie sollten auf keinen Fall anbrennen.
Traditionellerweise werden die Zutaten mit einem Mörser zerkleinert – so auch in unserem Rezept für
Fettuccine mit Bärlauchpesto. Für größere Mengen können Sie aber auch einen Mixer verwenden, das geht wesentlich schneller. Achten Sie aber vor allem bei Hochleistungsmixern darauf, dass Ihr Pesto nicht zu warm wird – die Hitze schadet dem Aroma und der Konsistenz. Das ist auch der Grund, warum die Paste stets kalt unter Spaghetti & Co. gemischt wird. Achten Sie beim Einfüllen in Gläser außerdem auf eine gute Hygiene, um Schimmel vorzubeugen und dass das Pesto immer mit einer Schicht Olivenöl bedeckt ist. So verfahren Sie auch, wenn Sie unser
Bärlauchpesto vegan selber machen, ein
Feldsalat-Pesto mixen oder als säuerlich-erfrischende Variante ein
Sauerampfer-Pesto zubereiten.
Bei selbst konservierten Lebensmitteln besteht die (geringe) Gefahr, dass sich darin Botulinumtoxine vermehren können. Das sind Toxine, die von dem Bakterium Clostridium botulinum produziert werden. Die Toxine können sich vor allem unter Luftabschluss bilden, wie es beim Pesto der Fall ist, wenn Sie Öl auf die zerkleinerten Zutaten geben. Daher unser Tipp: Verbrauchen Sie selbst gemachtes Pesto möglichst schnell, um ganz sicher zu gehen. Auch ein hoher Salzgehalt im Pesto hemmt die Vermehrung von Krankheitserregern.