
Ist Kaffeetrinken ungesund? Man sollte 2–3 Liter Wasser pro Tag trinken
Das stimmt nicht ganz, denn wir nehmen Wasser auch über Lebensmittel auf. Es muss also nicht die gesamte Menge, die wir zu uns nehmen sollten, tatsächlich getrunken werden. Laut den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollte die Gesamtaufnahme von Wasser – also durch Getränke und Nahrung – bei Erwachsenen zwischen 19 und 51 Jahren 2,6 bis 2,7 Liter betragen. Wer viel körperliche Arbeit verrichtet, Sport treibt oder sich bei hohen Temperaturen draußen aufhält, braucht natürlich mehr Wasser. Trinken sollten wir täglich circa 1,5 Liter. Gerne auch in Form von Tee.
Tipp: Rosmarintee regt ganz ohne Koffein an.
Kaffee entzieht dem Körper Wasser
Dass Kaffee den
Körper entwässert, ist ein Irrglaube. Weil Kaffee jedoch harntreibend wirkt, denken viele, dass der Körper dadurch an Flüssigkeit verliert. Diesen Flüssigkeitsverlust gleicht der Organismus aber schnell wieder aus. Und wer regelmäßig Kaffee trinkt, bei dem wirkt das Getränk auch nicht mehr harntreibend. Drei bis vier Tassen am Tag dürfen Sie sogar als Getränk in Ihre Flüssigkeitsbilanz aufnehmen.
Übrigens: Mit Kaffee können Sie auch kochen und backen. Wie wäre es mit einem leckeren
Kaffeekuchen?Essen nach 18 Uhr macht dick
Der endgültige wissenschaftliche Beweis für diese These steht noch aus. Allerdings ist klar, dass der Verzehr von Kohlenhydraten die Ausschüttung von Insulin steigert, das für einige Stunden den Abbau von Fett hemmt. Einige Ernährungswissenschaftler empfehlen deshalb, rechtzeitig vor dem Schlafengehen zu essen und Kohlenhydrate am Abend zu meiden, damit die nächtliche Fettverbrennungsphase so lange wie möglich andauert. Doch für das Zunehmen ist vor allem eines entscheidend: die gesamte Kalorienbilanz des Tages. Wer über den Tag mehr zu sich nimmt, als er verbraucht, legt auf Dauer an Gewicht zu. Unsere Tipps zum
Abnehmen mit Genuss helfen Ihnen, das zu vermeiden.
Viel Salz führt zu Bluthochdruck
Seit Jahrzehnten streiten Wissenschaftler darüber, ob zu viel Salz den Blutdruck in die Höhe treiben kann – und damit das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöht. Die DGE empfiehlt maximal 6 g pro Tag für gesunde Erwachsene. Es scheinen nicht alle Menschen gleich auf Salz im Essen zu reagieren. Bei einigen hat der Salzkonsum tatsächlich einen Einfluss auf den Blutdruck. Gerade wer von Bluthochdruck betroffen ist, kann ausprobieren, ob durch weniger Salz Entlastung erreicht werden kann. Die Aufnahme von Salz liegt meist über den Empfehlungen. Durchschnittlich nehmen Frauen täglich etwa 8,4 g und Männer 10 g Salz zu sich. Das ist zu viel. Aber auch weniger als 3 g pro Tag scheinen nicht gesund zu sein. Wer seinen Salzkonsum einschränken möchte, sollte vor allem auf verstecktes Salz in vielen Lebensmitteln achten. Brot etwa enthält oft viel von dem weißen Geschmacksgeber.
Unser Tipp: Suchen Sie sich ein Rezept wie für unser
Chia-Brot aus und backen Sie selbst mit weniger Salz!