
Unser Wildlachs-Tatar-Rezept mit fruchtiger Mango und feiner Chilinote Als Rohkost bezeichnet man üblicherweise alle rohen und puren Lebensmittel. Sie dürfen bis maximal 42 Grad erhitzt werden, damit alle wichtigen Vitamine, Enzyme, Vital- und Nährstoffe erhalten bleiben. Bei einer streng ausgelegten
Rohkosternährung schließt das sämtliche Lebensmittel in ihrer Herstellung Zubereitung ein. Rohkost-Anhänger versprechen sich durch eine möglichst reine Ernährung mehr Vitalität und Gesundheit sowie den Erhalt von Jugend und Schönheit. In dem Zusammenhang spricht man auch von Urkost. Gleichzeitig sind Rohkost-Rezepte gut für die schlanke Linie, denn sie sind in der Regel kalorienärmer als verarbeitete Produkte mit viel Zucker und Weißmehl. Sie helfen daher beim Abnehmen.
Viel Obst und Gemüse sind natürlich gesund, dennoch gibt es kein uneingeschränkt grünes Licht für eine streng ausgelegte Form dieser Ernährung: Viele Menschen vertragen nämlich keine Rohkost, weil sie schwer verdaulich ist. Experten raten daher besonders am Abend von Salat & Co. ab. Interessant ist auch, dass manche Obst- und Gemüsesorten wie Tomaten bestimmte gesundheitsfördernde Stoffe erst beim Erhitzen entfalten. Das enthaltene Lycopin sitzt tief in den Faserzellen der Tomaten und wird erst durch die Hitze freigesetzt. Das kann man sich wie bei einer Nuss vorstellen, bei der man die Schale knacken muss, um an den Kern zu gelangen. Lycopin ist ein "Radikalfänger". Er soll vor Krebs schützen und das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen senken. Wenn man rohe Lebensmittel aber gut verträgt, bereichern Rohkost-Rezepte definitiv den Speiseplan. Rohes Fleisch und Fisch stehen ebenfalls auf dem Speiseplan - das kennt man auch von Tatar, Mett, Sushi oder Sashimi – absolute Frische ist bei den Lebensmitteln natürlich ein bedingungsloses Muss.